Besuch des Klingnauer Stausees

Zum Abschluss eine unerwartete Flugshow des fliegenden Juwels.

 

Die Teilnehmenden der Exkursion am Klingnauer Stausee waren bereits auf dem Rückweg zum Parkplatz. Knapp über der Wasseroberfläche im Graben mit dem Grundwasseraufstoss sauste ein Eisvogel vorbei und zog Richtung See. Noch einer, noch einer, insgesamt fünfmal zeigte sich dieser auffällige Vogel. Eine Frau veranstalte einen Glückstanz, schon ewig hatte sie sich gewünscht, einen Eisvogel in natura zu sehen.

 

Vom mäandrierenden Aarelauf zum Zugvogelparadies

 

Das war der Schlusspunkt eines gelungenen Ausflugs zum Naturschutzzentrum am Klingnauer Stausee. Zwei Leiterinnen zeigten uns beim ersten Halt aufgrund von Bildern die Entwicklung dieses Abschnitts der Aare: die mäandrierende Aare im vorletzten Jahrhundert, der Bau des Kraftwerks, der See als Zugvogelparadies. An einem zweiten Posten konnten die Teilnehmenden Bilder sortieren. Es galt die Merkmale einer Auenlandschaft herauszufinden: mäandrierender Fluss, Prallhang, Riedwies, Weichholzaue mit Weiden und Erlen.

 

Ausblick vom Beobachtungsturm

Beim dritten Posten auf dem Aussichtsturm konnte die vielfältige Vogelwelt auf dem See ungestört beobachtet werden. Ohne den Anblick von Stock-, Tafel- oder Reiherenten zu schmälern, die Entdeckung eines Rohrweihepärchens auf einem kahlen Baum und eines Löfflers am Schilfrand waren doch sehr speziell.

 

Vor dem Naturschutzzentrum schlossen die zwei Leiterinnen die Exkursion ab. Mit einem herzlichen Applaus wurden sie für die gelungene Veranstaltung verabschiedet. Immer wieder gelangen es ihnen nämlich, die Teilnehmenden mit spannenden Aufgaben aus der Reserve zu locken.

 

Das Zentrum selbst bot viele Anregungen zum Lesen und Beobachten, der Besuch des Naturschutzzentrums alleine ist ein Ausflug wert.

 

Niklaus Huber


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